Haben Sie sich jemals gefragt, warum es im Hals kratzt oder sogar brennt, wenn Sie ein hochwertiges natives Olivenöl extra (NÖVE) verkosten? Haben Sie sich vielleicht gewundert, was genau in diesem Moment im Mund passiert? Doch genau diese Reaktion ist ein klares Zeichen dafür, dass Sie ein Spitzenprodukt genießen. Jahrelang wurde natives Olivenöl extra exakt nach dieser Fähigkeit beurteilt, einen Hustenreiz auszulösen: Je mehr man hustet, desto besser die Qualität. Diese Reaktion ist in der Tat ein Indikator für die Reinheit des Öls. Einige Fachleute stufen erstklassiges Olivenöl sogar nach Kategorien wie „Ein-Huster“, „Zwei-Huster“ oder gar „Drei-Huster“ ein.
Eine 2011 im Journal of Neuroscience veröffentlichte Studie zeigte, dass der Grund für diese Schärfe von nativem Olivenöl extra in der Interaktion von Oleocanthal – einem entzündungshemmenden Wirkstoff im Öl – mit dem TRPA1-Rezeptor liegt, einem Oberflächenprotein der Zellen im hinteren Rachenraum. Oleocanthal ist eine phenolische Verbindung (Polyphenol) des nativen Olivenöls extra, die in der wissenschaftlichen Gemeinschaft aufgrund ihres therapeutischen Potenzials gegen eine Vielzahl von Krankheiten große Aufmerksamkeit erregt hat. Natives Olivenöl extra ist ein Hauptbestandteil der mediterranen Ernährung und wird mit zahlreichen ihrer gesundheitlichen Vorzüge in Verbindung gebracht, darunter ein geringeres Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen.
Mehrere Untersuchungen belegen, dass die phenolischen Bestandteile des Öls für diese wohltuenden Effekte verantwortlich sind, da sie antioxidative, entzündungshemmende und antithrombotische Eigenschaften besitzen.
Polyphenole sind eine Gruppe von über 500 Substanzen, die von Natur aus in Pflanzen vorkommen und diese vor Schädlingen sowie Krankheiten schützen. Der Polyphenolgehalt in nativem Olivenöl extra hängt von vielen Faktoren ab – wie Herkunftsregion, Olivensorte, Reifegrad, Wetterbedingungen, Ernteverfahren sowie Bewässerung der Bäume – und liegt üblicherweise zwischen 100 und 300 mg/kg. Oleocanthal macht etwa 10 % der gesamten Polyphenole aus, doch reicht diese geringe Menge bereits aus, um das Risiko entzündlicher Erkrankungen wie Arthritis sowie neurodegenerativer Leiden wie Alzheimer und Krebs zu senken. Aktuelle Studien konzentrieren sich darauf, den genauen Wirkmechanismus dieser Verbindung noch präziser zu entschlüsseln, um ihr therapeutisches Potenzial voll auszuschöpfen.
Wenn Sie nun neugierig sind, wie viele Polyphenole unser natives Olivenöl extra enthält, hier ist die Antwort: Die Laboranalysen des Bio-Olivenöls KALI der Ernte 2019 ergaben einen Polyphenolgehalt von 671 mg/kg – ein Spitzenwert im Vergleich zu marktüblichen Durchschnittsölen. Gemäß der EU-Health-Claims-Verordnung (EU) Nr. 432/2012 dürfen Olivenöle mit einem Polyphenolgehalt von mindestens 250 mg/kg mit gesundheitsbezogenen Angaben deklariert werden:
Olivenöl-Polyphenole tragen dazu bei, die Blutfette vor oxidativem Stress zu schützen. Damit die Angabe zulässig ist, muss der Verbraucher darüber unterrichtet werden, dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 20 g Olivenöl einstellt.
Mit seinem außergewöhnlich hohen Polyphenolgehalt garantiert Ihnen das Bio-Olivenöl KALI allerhöchste Güteklasse und unterstützt aktiv Ihr Wohlbefinden.
Guten Appetit!